Kommentar zur Genehmigung des Steinbruches in Brunnadern:

Pünktlich zum Heiligen Abend legt Landrat Dr. Wütz den Bürgern von Bonndorf-Brunnadern ein hässliches Paket auf den Gabentisch: die Steinbruchgenehmigung. Das „Feingefühl“, mit welchem die Behörde diese für den Stadtteil bedrückende Nachricht terminierte, ist nicht zu überbieten. Obwohl auf den 16.12.05 datiert, erhielten die Einwohner Brunnaderns die böse Mitteilung per Einschreiben am 22.12. - zwischen Neujahrsgrüßen und Weihnachtspost ein Schlag ins Gesicht. Festfreude, Feiertagsstimmung und Weihnachtsfriede sind in Brunnadern gründlich zerstört.
Die Einwendungen der betroffenen Brunnaderner Bürger wurden allesamt zurückgewiesen und die Zusage, das Landratsamt werde die Genehmigung bis zum Abschluss des Petitionsverfahrens zurückhalten, wurde nicht eingehalten. Um die Untätigkeitsklage der Betreiberfirma und ihre Schadenersatzforderungen gegen das Land abzufangen, kündigte der Petitionsausschuss vielmehr an, man werde dem Landtag demnächst eine Ablehnung der Petition empfehlen und gab der Behörde schon vorab "grünes Licht". 
Die unter Zugzwang vorab getroffene Ablehnung wurde im Ausschuss und dann auch im Plenum des Landtages ungeprüft durchgewunken. Dieses Vorgehen und die Tatsache, dass die Abgeordneten sich  nicht einmal vor Ort informierten, ist ganz besonders enttäuschend, aber es passt zum ganzen Verfahren und zum Unverständnis der Stadträte und des Bürgermeisters von Bonndorf.

Weihnachtsmann Dr. Wütz

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