Alamannische Bodenfunde
Schmuckstücke, Waffen und andere Grabbeigaben erinnern an die alamannischen Siedler, welche im 7. Jh. nach Christus das Brunnaderner Tal erschlossen. Die Gräberfelder liegen in den Flurbezirken "Steinbruch Amann" (Fibeln), "Tuffbruch Eichkorn" (Gewandschließe) und bei einer Tuffbruchstelle in den "Uechtäckern".
Gewandschließe - Vorderseite Gewandschließe:
In die ca. 5 cm breiten Buckelrosetten aus versilberter Bronze sind goldene Rosettenknäufe eingeklammert. Das eine Ende war angenäht, ein verdeckter Einhängehaken an der anderen Seite schloss. Die Kettenglieder sind aus gerippt gepresstem Bronzedraht. Das Fundstück befindet sich im Museum für Ur- und Frühgeschichte Freiburg.
Gewandschließe - Rückseite
Silberblechfibel 1 Fibelscheiben:
Die kunstvoll gepunzten Silberbleche waren auf Bronzeplättchen aufgezogen. Das Kreuz auf der linken Scheibe wertet man als Zeichen einsetzender Christianisierung. Die Fundstücke befinden sich im Museum für Ur- und Frühgeschichte Freiburg.
Silberblechfibel 2
Steinkistengräber:
Nach Zufallsfunden wurde im "Steinbruch Amann" 1827/28 und erneut 1938 systematisch gesucht.
Hier drei Beispiele von 1938:
Silberblechfibel 2 Grab 8 - 1938 Silberblechfibel 2
Grab 3
(2,00 x 0,62 x 0,43)
Grab 8
(2,20 x 1,00 x 0,82)
Grab 11
(1,80 x 1,60 x 0,84)